right1

Digitalisieren?

Der Hauptgrund für die Digitalisierung analoger Inhalte ist die Langzeitarchivierung. Geht man davon aus, dass es keinen ewig haltbaren Datenträger gibt, ist ständige Migration ein Faktum. Fakt ist auch, dass analoge Inhalte mit jedem Kopiervorgang an Qualität verlieren. Digitale Inhalte bestehen hingegen aus diskreten Werten, die entweder lesbar und damit dem digitalen Original gleichwertig sind, oder nicht mehr lesbar sind, was durch redundante Abspeicherung der Inhalte beziehungsweise Fehlerkorrekturalgorithmen verhindert werden soll. Das bedeutet, dass man beim Kopieren von digitalen Datenträgern im Normalfall nicht nur eine dem Original gleichwertige Kopie erhält, sondern die Fehlerkorrektur-Daten neu erstellt werden und damit die digitale Kopie von digitalen Inhalten sogar besser ist als das digitale Original.

Schließlich wäre noch die Digitalisierung analoger Originale zur Erstellung von Benützungskopien zu erwähnen, um die Originale zu schonen. Denn viele Datenträger, darunter auch LPs, verlieren allein durch die Wiedergabe an Qualität.

Die Digitalisierung analoger Dokumente ist immer mit Qualitätsverlust verbunden, zumal die digitale Kopie aus messtechnischen Gründen wie auch aus Gründen der Speicherplatzökonomie nicht beliebig genau sein kann.

Digitale Daten erlauben die Nutzung, Bearbeitung, Verteilung, Erschließung und Wiedergabe in elektronischen Datenverarbeitungssystemen. Digitale Daten können maschinell und damit schneller verarbeitet werden.
Der Platzbedarf ist heute deutlich geringer. Auch bei langen Transportwegen und nach vielfacher Bearbeitung sind Fehler im Vergleich zur analogen Verarbeitung gering oder können ganz ausgeschlossen werden.